ISAC – Intergenerational Solidarity, Activity and Civil Society

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Das Forschungsfeld „Mensch – Gesellschaft“ verbindet sozial- und gesundheitswissenschaftliche Ansätze, um den Chancen und Herausforderungen des Alterns der Gesellschaft im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich gerecht zu werden. Die europäische Ausrichtung der Förderung in diesem Bereich geht zu integrierten Versorgungskonzepten für Ältere (elder care) und wird begrifflich an den well-being Begriff gebunden. Dieses mehrdimensionale Konzept separiert nicht medizinische bzw. psychologische und soziale Aspekte voneinander, sondern verbindet diese. Am Department soll die bis heute noch relativ starke Trennung von Altersmedizin, -pflege und -sozialarbeit in der Praxis durch die geforderten übergreifenden und lösungsorientierten Ansätze überwunden werden. Dazu kann an die langen Traditionen der Altersforschung, Geriatrie und Gerontologie in Österreich angeschlossen werden. Eine zweite übergreifende Aufgabe wird darin gesehen, ein angemessenes Altersbild in den Fachwissenschaften und der praktizierenden Öffentlichkeit zu etablieren, da sonst die notwendigen Veränderungen systematisch verhindert werden. Damit sollten sich soziale und gesundheitsfördernde Angebote von einerseits älteren und jüngeren Defizitansätzen abgrenzen und sich ebenso dezidiert gegen Altersdiskriminierung und Gewalt gegen Ältere  wenden. Dies entspricht auch den Forderungen nach mehr Autonomie und Aktivität Älterer, wobei sich hierbei Ansätze der integrierten Altenarbeit und -pflege auf Salutogenesekonzepte beziehen ließen.

Größere und kleinere Projekte (ELLAN, LAiF etc.) sind bereits hierzu an der FH Kärnten erfolgreich, wobei auch in diesem Forschungsfeld zukünftig auf mehr Transdisziplinarität gesetzt werden wird. Am Department ließe sich dies in folgenden drei Forschungsthemen konkretisieren: Demenz; Aktivierung und Civil Society.