Verantwortung zeigen! | 23.06.2021 | Lamawanderung mit Kindern der Diakonie

Gruppenfoto Lamawanderung
Engagementtage 2021 | Netzwerk Verantwortung zeigen!

Am Mittwoch, 23.06.2021, war es soweit. Ein Team des IARA der FH Kärnten und Kinder sowie Begleiter*innen des Hauses Herrnhilf der Diakonie de La Tour in Treffen trafen sich am Pferdehof Hart zur gemeinsamen Lamawanderung. Die Wanderung, die im Rahmen der Engagementtage des Netzwerks Verantwortung zeigen! stattfand, war bereits im Advent 2020 geplant gewesen, musste jedoch Covid-19-bedingt verschoben werden (siehe Gutscheinübergabe). Die Geduld der kleinen und großen Kinder wurde heute belohnt.

Lamas zum Anfassen

Am Pferdehof Hart wurde unsere kleine Gruppe herzlich von Evi und Sebastian Mikl empfangen. Die Kinder waren von Anfang an mit Herz und Seele dabei, stellten viele Fragen und durften die vier Lamas gleich an die Führstricke nehmen. Nach einer Einführung ging es los in Richtung Schütt zur Gail und durch den Erlendorfer Wald.

Wird es spucken?

Diese Frage beschäftigte einige, jedoch erfuhren wir, dass Lamas meist nur dann spucken, wenn sie sich bedroht fühlen. Lamas sind Fluchttiere und haben eine bestimmte Rangordnung. Als Lastentiere haben sie gutmütig Picknickdecken und unseren Proviant transportiert. 

Lamawanderung

Bald stand fest: Hier lernen wir nicht nur einiges über Lamas. Sebastian bekam rasch den Spitznamen „wandelndes Lexikon“ und erzählte nebenbei noch allerlei andere interessante Dinge über die Natur und die Umgebung. Auch die hohen Temperaturen machten den Kindern zwischen 6 und 12 Jahren nichts aus.

Bildergalerie

Gruppenfoto Lamawanderung

Die Stars des Tages: Lotte, Zottel, Diva und Fritzi

Bald hatte jedes Kind und manch einer der Erwachsenen sein*ihr Lieblingslama gefunden. Jedes Tier hat sein eigenes Temperament und meistens finden die Menschen intuitiv zum passenden Tier, heißt es. Als Lama Zottel, der die schwersten Rucksäcke zu tragen hatte, streikte und sich am Waldweg niederließ, nützten wir die Unterbrechung für ein kühles Eis im Schatten, das trotz der Hitze in der von den Lamas transportierten Kühltasche gut überlebt hatte.

Die nächste Pause fand an der Gail statt, wo die Lamas und die Kinder die Füße ins Wasser tauchten.

Lamawanderung

Wehmut beim Abschied

Lamas sind Gewohnheitstiere und so haben sich auch die Kinder rasch an Lotte, Zottel, Diva und Fritzi gewöhnt und sie ins Herz geschlossen. Am Rückweg forderte Lea eine kurze Pause ein, um „ihr“ Lama Lotte nochmal umarmen zu können. Allen fiel der Abschied schwer. Außer den Lamas, waren auch noch die schwarzen Juraschafe, Pferde und Wachteln eine echte Attraktion. Bei Muffins saßen wir noch eine Weile zusammen und Frau Birgit Peball sagte seitens der Diakonie:

„Es war einfach wunderbar.“

Zum Abschluss hatte IARA für die Kinder noch ein LAMA-Kartenspiel als kleines Geschenk mitgebracht, das sie auch in ihrem Alltag noch an diesen Tag erinnern soll. Für alle war es ein besonderer Nachmittag, an den wir gerne zurückdenken werden. 

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